Christlich Demokratische Union Deutschlands | Gemeindeverband Feldatal

Sie befinden sich hier » Aktuelles

CDU Mitgliedernetz

Benutzername

Passwort

Regierungsprogramm (PDF)
CDU Kampagnenportal

Aktuelles Details

Den Ernst der Lage noch nicht erkannt?

Wie stehen FWG, SPD und AUF wirklich zum Bau des Ärztehauses?

Ralf Bunn, Vorsitzender der CDU Feldatal
Ralf Bunn, Vorsitzender der CDU Feldatal

Feldatal ( ): „Die Situation unserer Gemeinde ist dramatisch. Die Schulden haben sich in den letzten 10 Jahren fast verzehnfacht, die Gebühren und Abgaben für unsere Bürger werden ständig erhöht, die Bevölkerungszahl schrumpft besorgniserregend und jetzt ist auch noch die zukünftige wohnortnahe ärztliche Versorgung in Gefahr, wenn die Gemeinde nicht endlich aktiv wird“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Bunn anlässlich einer Sitzung zum Jahresende..
Wir sehen es als eine der letzten Chancen an, durch den Bau des Ärztehauses die Infrastruktur unserer Gemeinde zu stärken und so den Abwärtstrend zu stoppen.
Wir haben einen Hausarzt, der bereits weitere Arztstellen gesichert hat und seinen Hauptsitz z.Zt. noch in Feldatal ansiedeln will. Des Weiteren wurde zur Realisierung des Vorhabens von ihm ein  spezialisiertes Planungsbüro beauftragt, eine entsprechende Studie zu einer möglichen Umsetzung des Projekts zu erstellen. Und jetzt muss die Gemeinde endlich zeigen, dass sie uneingeschränkt hinter dem Vorhaben steht.
Da die Zeit drängt, hat die CDU-Fraktion zur letzten Gemeindevertretersitzung den Dringlichkeitsantrag gestellt, Mittel für den Ankauf des Geländes, den Abriss der Gebäude und evtl. Planungskosten bereitzustellen. „Wir können nicht warten, bis der Haushalt 2012 verabschiedet und genehmigt ist. Dies könnte bis zum nächsten Sommer dauern“, so Bunn weiter.
Und wie reagieren in der Sitzung die anderen Fraktionen? Die Herren von der AUF sehen keine Notwendigkeit und stimmen nicht zu, die SPD-Fraktion schwankt hin und her und die FWG-Sprecherin verurteilt zuerst in ihrer gewohnten Art den CDU-Antrag, sieht z.Zt. keinen Handlungsbedarf, will weiter abwarten, um dann letztendlich doch gezwungenermaßen zuzustimmen.
Enttäuscht zeigte sich Bunn in dieser Angelegenheit auch von dem Verhalten des Bürgermeisters. Eigentlich hätte der Dringlichkeitsantrag für das Ärztehaus von ihm kommen müssen, so wie er auch richtigerweise einen Dringlichkeitsantrag zum Kanalbau in Köddingen gestellt hat.
„Eine uneingeschränkte Unterstützung der Gemeinde zum Bau des Ärztehauses sieht anders aus“, so das Fazit von Bunn.
Eigentlich darf uns dies aber nicht wundern, ist doch dieses Verhaltensmuster bereits seit über einem Jahr zu beobachten.
So wurde im Februar dieses Jahres der Antrag der CDU-Fraktion, den Verkaufserlös des Hauses „Schuh“ für das Ärztehaus bereit zu stellen, von allen  anderen Fraktionen abgelehnt – bereits mit möglicherweise nicht wieder gut zu machenden Folgen – siehe z.B dieAbwanderung der Zahnärzte.

Und als im Frühsommer des Jahres über die Vogelsberg-Consult die Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden und die Gemeinde dafür einen Eigenanteil übernehmen sollte, stellte  die FWG-Sprecherin  unakzeptable Forderungen an den Hausarzt mit dem Ergebnis, dass die  Machbarkeitsstudie „auf Eis“ gelegt wurde. Das Jahr ist vergangen und so gut wie nichts ist passiert.

Haben die anderen Fraktionen den Ernst unserer Lage immer noch nicht erkannt? Hier empfiehlt sich ein Blick in die neueste Studie „Die Zukunft der Dörfer im Vogelsbergkreis“ des Berlin Instituts. Hier ist schwarz auf weiß nachzulesen: „…die vorhandene Infrastruktur in Form von Leitungen für Wasser, Abwasser, Telekommunikation, von Straßen und öffentlichen Diensten sich bei immer weniger Menschen kaum mehr zu finanzieren. Für die Bevölkerung auf dem Land wird das Leben immer teurer. Die ländlichen Gebiete stehen damit vor der Wahl, sich ihrem Schicksal zu ergeben und sich zu entvölkern, oder aber mit innovativen Ideen zu Pionieren des demografischen Wandels zu werden …“.
Und auch in der erweiterten Projektskizze zum Gesundheitszentrum Feldatal kommt es deutlich zum Ausdruck: …„Die Aktivitäten der Praxis H. sind die letzte Chance, die Gesundheitsversorgung in unserer Gemeinde zu retten und damit auch die Abwanderung zu stoppen. Hierzu müssen Herrn Dr. H. nur alle erdenklichen Unterstützungen zu teil werden, dieses stolze Vorhaben umzusetzen …“.
„Dem ist nichts mehr hinzuzufügen“, so Ralf Bunn abschließend.

Pressemitteilung

30.12.2011